Hamburgische Geschichten

Donnerstag

27

Oktober 2016

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Ausgestellt! – Völkerschauen in Hagenbecks Tierpark

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Die Geschichte von „Hagenbecks Tierpark“ begann mit nur sechs Seehunden in einem Holzbottich. Heute ist die Anlage weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Seine Popularität erlangte der Park aber nicht nur durch die Zurschaustellung von Tieren. Ein Beitrag über die Faszination des Fremden und ausgestellte Exotik um jeden Preis. – Von Kimberley Ohlow

„Völkerschauen – das waren Schaustellungen mit Menschen fremder Kulturen, die den Zuschauern authentische Szenen aus ihrem Alltagsleben und folkloristische Darbietungen präsentierten. Die Darsteller wurden in den meisten Fällen für die Dauer von einigen Monaten engagiert und erhielten Verträge, die unter anderem einen Lohn und die Anzahl der Auftritte festlegten“,1 schreibt der Historiker Matthias Gretschel. Der Begriff „Völkerschau“ bezeichnet also eine öffentliche als Attraktion angelegte Zurschaustellung von Angehörigen eines fremden Volkes. Was zunächst nach einem geregelten Dienstleistungsverhältnis aussieht, beruhte häufig auf einem asymmetrischen Verhältnis der Beteiligten, das von kolonialen und letztendlich oft rassistischen Denkweisen geprägt war. Wirtschaftliche Interessen standen bei der Ausrichtung von Völkerschauen häufiger im Vordergrund als kulturvermittelnde und aufklärerische Aspekte.

„Für fünfzig Pfennig um die Welt“ 2

Völkerschauen erfreuten sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert großer Beliebtheit. Zwischen 1870 und 1940 wurden allein in Deutschland an die 400 ethnische Gruppen, besonders außereuropäischer Herkunft, auf Völkerschauen gezeigt. Je nach Ort und Zeitpunkt wurden in diesen „anthropologisch-zoologischen Ausstellungen“ über 100 Menschen gleichzeitig zur Schau gestellt.3
Auch der Hamburger Tierhändler Carl Hagenbeck veranstaltete solche Schauen. Zunächst auf freien Flächen der Stadt und schließlich in seinem „Tierpark Hagenbeck“, der im Jahr 1907 im preußischen Stellingen seinen heutigen Standort erhielt. Für einen Eintrittspreis von nur 50 Pfennig konnten sich die Besucher hier auf eine Reise in ferne Länder begeben. Bereits in den Jahren 1876/77 brachte Carl Hagenbeck 18 Nubier aus dem heutigen Ägypten nach Europa. Es folgte eine Inuit-Familie aus Grönland, die dem Publikum in verschiedenen europäischen Städten ihre Kunstgeschicklichkeit, ihre Überlebenstechniken als „primitive“ Jäger und Sammler auf arktischem Boden und Wasser, Seehundjagden sowie Schlitten- und Kajakfahrten demonstrierte.4 Im Jahr 1879 gab es eine Feuerland-Schau. Ein Jahr später folgten die ersten Labrador-Inuit.5 Die erfolgreichste aller Veranstaltungen, die in Hagenbeck geboten wurden, war die Sioux-Völkerschau des Jahres 1910. Schon zur Eröffnung drängten sich nahezu 54.000 Besucher durch den Eingang, um das Spektakel mitzuerleben.6 Insgesamt besuchten 1,1 Millionen Menschen die Sioux-Schau in Stellingen – mehr als je zuvor.7

Die Organisation der Völkerschauen erforderte großen Aufwand. Bis zu fünf Jahre verwendete Hagenbeck darauf, eine Völkerschau von der Idee bis zur Umsetzung zu bringen. Ein wichtiger Schritt der Vorbereitung war die Anwerbung der Schausteller, bevor die eigentliche Tournee oder Schau starten sollte. Dafür machte Hagenbeck Expeditionsreisende wie den Nordpolargebiet-Reisenden Johan Adrian Jacobsen oder Mitglieder seiner eigenen Familie verantwortlich.8 Auch nutze er seine Kontakte zu Tierfängern, die häufig besonders gute Ortskenntnisse besaßen, um Schausteller für seine Völkerschauen zu rekrutieren. Angeworben wurden keine Schauspieler, sondern einfache Menschen, die einen Lohn dafür bekamen, ihre eigene Kultur – oder vielmehr das europäische Bild davon – nachzustellen. Tatsächlich gab es in späteren Jahren aber auch Menschen, die diesen Dienst professionell anboten und immer wieder auf Völkerschauen auftraten.
Nach Möglichkeit sollte sich ein breites Publikum von den Veranstaltungen angesprochen fühlen. Dementsprechend wurden sowohl Erwachsene als auch Kinder beiden Geschlechts für die Völkerschauen angeworben.

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Kaiser Wilhelm II. im Tierpark Hagenbeck bei einer Gruppe Äthiopier, 1909. [Bildnachweis: Bundesarchiv, Bild 183-R52035 / CC-BY-SA 3.0]
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Malerisches Pappmaschee

Carl Hagenbeck „lag daran, (den Menschen) die Völker ferner Länder in ihren Sitten und Gebräuchen, in ihrer kunstgewerblichen Tätigkeit und dem ihnen eigenen Kulturbesitz vor Augen zu führen“.9 Deshalb bestand er auch bei den Völkerschauen auf die Schaffung malerischer Kulissen – ähnlich wie bei den Tiervorführungen: Hagenbeck war bekannt dafür, die Gehege den Ursprungsländern der Tiere nachzuempfinden und diese Bereiche nicht durch Zäune, sondern lediglich durch Gräben oder Felsen von den Besuchern zu trennen.10 Dem jeweiligen Thema der Völkerschau entsprechend entstanden deshalb afrikanische Dörfer, ein Indianerlager mit Zelten, ein Blockhaus, ägyptische Pyramiden, eine arabische Stadt und eine birmanische Tempelruine. Fast immer handelte es sich dabei um Kulissenbauten aus Holz, Gips, Drahtgeflecht und Pappmaschee, und nicht um authentische Nachbauten der Originale. Die Besucherführung kam der eines Freilichtmuseums gleich. Ein Rundweg führte über das Gelände. Die einzelnen Besuchspunkte waren nummeriert und in einem Begleitheft detailliert erklärt.11 Trotz des großen Aufwandes standen die Kulissen nur für eine Saison.

„Eine Sensation ersten Ranges!“ 12

Carl Hagenbeck wusste, dass „Kinder nie damit zufrieden sind, eine Sache nur einmal anzusehen“.13 Schulklassen erließ er also den Eintritt, damit die Kinder ihre Begeisterung in die Familien tragen und neues Publikum anwerben konnten. Auch lockten die Besuche bekannter Persönlichkeiten wie zum Beispiel von Otto von Bismarck, König Albert von Sachsen, den Kaisern Wilhelm I. und Wilhelm II. oder Kaiser Franz Joseph von Österreich-Ungarn14 immer mehr Menschen zu den Ausstellungen. Eigens für jede der Schauen entworfene Post- und Sammelkarten bezeugen deren große Beliebtheit.
Durch zahlreiche Verbindungen des Hauses Hagenbeck zur Presse erschienen Hunderte von Artikeln und Annoncen über solche Ereignisse. Broschüren und Filme trugen zur Vermarktung bei. Carl Hagenbecks Name erschien nun ständig in den Medien oder prangte in großen Lettern auf Plakaten. Diese waren häufig farbig und aufwendig gearbeitet: Ein strenger Beduine auf einem Kamel unter strahlend blauem Himmel, siegreich in eine Schlacht reitend, blickte dort zum Beispiel auf die Menschenmassen hinunter.

„Im Schmucke ihrer eigenen wilden Persönlichkeiten boten die Gäste, wo sie hinkamen, eine Sensation ersten Ranges. […] Alles das übte einen geradezu bestrickenden Zauber aus, dem die Zuschauer überall erlagen“,15 schrieb Carl Hagenbeck später über die Wirkung einiger Schausteller. Die Ausstellungen glichen in ihren Aufbereitungen Theateraufführungen, denn Artisten, Handwerker, Akrobaten, Magier und Gaukler wurden engagiert und nach Deutschland gebracht.
Voraussetzung für das Engagement war Gesundheit, Kraft und Arbeitswille. Die Länge des Aufenthalts, die Aufgaben während der Schauen, die Unterbringung und das Gehalt wurden vorab vertraglich zwischen Hagenbeck und den Schaustellern festgelegt. Carl Hagenbeck hatte dadurch mitunter auch Einbußen zu verzeichnen, denn manchmal kam es auch zu krankheitsbedingtem Ausfall der Schausteller oder sogar zu deren Tod. Deshalb wurde nach und nach eingeführt, die Fremden medizinisch zu untersuchen.
Es gab vor allem zwei verschiedene Arten, die fremden Kulturen auf den Völkerschauen dem Publikum zu präsentieren: Zum einen gab es das „Eingeborenendorf“, das auf einem Rundweg zu durchlaufen war und mehrere Stationen auswies, an denen Schilder und Tafeln dem Zuschauer Informationen über das Gesehene boten. Zum anderen gab es Vorführungen zu bestimmten Tageszeiten, die besonders die körperlichen Unterschiede zwischen Europäer und Inuit, Afrikaner oder Indianer herausstellen sollten. Während der Schauen führten Ereignisse wie Kriegs- und Liebestänze, Überfälle, Beerdigungen, Hochzeiten oder Geburten der Ausgestellten zu einem großen Besucherandrang.16

Hinter den Kulissen

Allerdings blieb auch diese Sensation trotz der sie umgebenden Faszination nicht unumstritten. Es fiel mit der Zeit negativ auf, dass die Schausteller nur sehr gering entlohnt wurden. Häufig waren ihnen falsche Versprechungen gemacht worden, als man sie angeworben hatte. Je dunkler die Hautfarbe dabei war, desto weiter unten wurden sie im „Zivilisations-Gefüge“ angeordnet und von desto niedrigerem „Rang“ wurden sie angesehen. Dementsprechend wurden beispielsweise Schwarzafrikaner schlechter behandelt als Afro-Amerikaner und Inder.17 Auch die medizinische Versorgung ließ zu wünschen übrig: Die Schausteller litten an Gesundheitsproblemen, die sie sich durch die ungewohnte Kälte und Feuchtigkeit zugezogen hatten und die durch ihre Isolation psychisch noch verstärkt wurden. Viele Schausteller der Feuerland-Schau starben an Grippe, eine Inuit-Dorfgemeinschaft erlag im Januar 1881 den Pocken.18
Auch für die Wissenschaft waren diese Menschen von großem Interesse. Da die Forschung auf dem Gebiet der Völkerkunde noch in den Kinderschuhen steckte, wurden die Schausteller genau begutachtet. Sie wurden gewogen, gemessen und beobachtet, um sie dann in die „Hierarchie der Rassen“ einzuordnen, in der die Europäer ganz oben standen. Gab es Abweichungen von diesem Ideal, wurde dies als Mangel eingestuft, auf Grund dessen auf bestimmte Eigenschaften und Attribute, wie auf eine vermeintlich zurückgebliebene Moral, gefolgert wurde. Dieses Vorgehen rief durchaus Gegenstimmen hervor. Beispielsweise schrieb der Autor „J.K.“ in der Magdeburgischen Zeitung vom 21. Oktober 1880 ,,das Gefühl für ‚Rassenanstand'“ müsse einen davor bewahren, „unseres Gleichen in Thiergärten sehen zu lassen“.19

Ein Stereotypenkreislauf

Auch wenn Carl Hagenbeck selbst beanspruchte, keine Vorstellungen zu geben,20 gab es doch einen erheblichen Unterschied zwischen seinen Völkerschauen und den realen Lebensweisen der Inder, Indianer oder Somalier. Die dem Publikum vorgeführten Szenen verzichteten keineswegs auf Klischees, die zu populären Erzählungen wie denen von Karl May passten. Man knüpfte an vorhandene Stereotype an und bot den Besuchern einen touristischen Blick auf Land, Menschen und Kultur.21 Indien präsentierte sich also mit aufwendig gestalteten Kulissen, orientalischen Tänzen, prachtvollen Kostümen, bunt geschmückten Elefanten, Fakiren und zwei buddhistischen Priestern. Ganz anders, wenn auch nicht minder exotisch, sah das Programm der Feuerland-Schau aus: Dort aßen die angeworbenen Schausteller rohes Fleisch, gebärdeten sich grob und führten Kriegstänze und Kämpfe vor, die mit den eigentlichen Traditionen wenig gemeinsam hatten. Vielmehr bedienten sie das Bild, das Europäer von einem Afrikaner, einem Inuit oder einem Indianer hatten, konnten der Realität jedoch nur schwer bis gar nicht standhalten. Der Soziologe Manuel Armbruster schreibt dazu: „Der koloniale Diskurs beruhte auf Gegensätzen wie schwarz und weiß, zivilisiert und wild, Kolonialherren und Kolonialisierten[…] Dennoch erschöpften sich die kolonialen Bezüge der Völkerschauen nicht in der Rolle eines passiven Profiteurs. Die Veranstalter kreierten aus kommerziellen Erwägungen einen Stereotypenkreislauf, der die Einübung des kolonialen Blicks und damit das koloniale Projekt beförderte.“22

„Ein süßer Überlegenheitsdünkel“23

Völkerausstellungen wurden als Widerspiegelung der Realität betrachtet, weil sie die vorgefassten Klischees bestätigten. Gleichzeitig verdeckte aber eben genau dieser Anspruch auf Authentizität, dass es sich um nichts weiter als bestätigte vorgefasste Meinungen handelte.24 In den Völkerausstellungen ging es vornehmlich also nicht um die Konfrontation mit „dem Fremden“ an sich, sondern eher um die Bestätigung der bereits vorherrschenden Vorstellungen in den Köpfen der Zuschauer. Deshalb begünstigten sie auch „rassistische Blickregime, in denen sich die Zuschauer und Zuschauerinnen in ein hierarchisches Verhältnis zu den Ausgestellten setzten konnten.“25 So haben diese Völkerschauen wohl dazu beigetragen, das Bild der Deutschen von „fremden Ureinwohnern“ noch zu verfestigen und sich selbst als überlegen zu betrachten, denn es handelte sich oft um eine – wenn wohl auch nicht grundsätzlich beabsichtigte – erniedrigende Darstellung fremder Kulturen.


[1]Gretzschel, Matthias / Gille, Klaus / Zapf, Michael: Hagenbeck. Ein zoologisches Paradies. 100 Jahre Tierpark in Stellingen, Bremen 2007, S.67.

[2]Thode-Arora, Hilke: Für fünfzig Pfennig um die Welt. Die Hagenbeckschen Völkerschauen, Frankfurt am Main/New York 1989.

[3]Dreesbach, Anne: Gezähmte Wilde. Die Zurschaustellung „exotischer“ Menschen in Deutschland 1870–1940, Frankfurt am Main 2005, S. 11 ff.
Dreesbach, Anne: Kolonialausstellungen, Völkerschauen und die Zurschaustellung des „Fremden“, in: Europäische Geschichte Online, hg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 17.02.2012, URL: http://www.ieg-ego.eu/dreesbacha-2012-de [Letzter Aufruf: 08.09.2016].

[4]Lutz, Hartmut (Hrsg.): Abraham Ulrikab im Zoo: Tagebuch eines Inuk 1880/1881, Greifswald 2007, S.13, 106.

[5]Hagenbeck, Carl Heinrich: Von Tieren und Menschen – Erlebnisse und Erfahrungen, Nachdruck Hamburg 2013 [zuerst: Leipzig 1928], S. 57.

[6]Gretzschel, Hagenbeck, S. 73.

[7]Dreesbach, Gezähmte Wilde, S. 79.

[8]Ebenda, S. 60 ff.

[9]Sokolowsky, Alexander: Carl Hagenbeck und sein Werk, Leipzig 1928, S. 155.

[10]Thode-Arora, Hilke: Völkerschauen und die Gründung von Carl Hagenbecks Tierpark, in: Jürgen Zimmerer (Hrsg.): Kein Platz an der Sonne. Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte, Bonn 2013, S. 244-256, S. 246.

[11]Gretzschel, Hagenbeck, S. 68, 71, 78.

[12]Hagenbeck, Von Tieren und Menschen, S. 51, 62.

[13]Ebenda, S. 100.

[14]Ebenda, S. 52, 56, 63.

[15]Ebenda, S. 51, 62.

[16]Niemeyer, Günter H. W.: Hagenbeck. Geschichte und Geschichten, Hamburg 1972, S. 215 ff.

[17]Butler, Nicole L.: „The Black Question“ (2006), Independent Study Project (ISP) Collection, Paper 365, Chicago 2006, S. 10.

[18]Der König der Tiere: 100. Todestag des Zoodirektors Carl Hagenbeck (2013) [Hörfunkbeitrag], Sendung: Kalenderblatt, Autor: Regina Kusch, Deutschlandradio Kultur, Sendezeit: 14. April 2013, URL: http://www.deutschlandradiokultur.de/der-koenig-der-tiere.932.de.html?dram:article_id=243227 [Letzter Aufruf am 02.09.2016].
Lutz, Abraham Ulrikab, S.19, 104.

[19]Magdeburgische Zeitung vom 21. Oktober 1880, zitiert nach Fritz Schubert: Eskimos wie Tiere ausgestellt, in: RP-Online vom 13.07.2007, URL: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/eskimos-wie-tiere-ausgestellt-aid-1.762344 [Letzter Aufruf: 27.05.2016].

[20]Hagenbeck, Von Tieren und Menschen, S. 50, 65.

[21]Gretzschel, Hagenbeck, S.80.
Dreesbach, Gezähmte Wilde, S. 48.

[22]Armbruster, Manuel: „Völkerschauen“ um 1900 in Freiburg i. Br. Kolonialer Exotismus im historischen Kontext, Freiburg 2011, URL: http://www.freiburg-postkolonial.de/pdf/Armbruster-Voelkerschauen-in-Freiburg.pdf, S. 22ff. [Letzter Aufruf: 07.09.2016].

[23]Hamburger Fremdenblatt vom 12.06.1910, Nr. 135, S. 2.

[24]Armbruster, „Völkerschauen“, S. 26.

[25]Lewerenz, Susann: Völkerschauen und die Konstituierung rassifizierter Körper, in: Junge, Torsten / Imke Schmincke (Hrsg.): Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers, Münster 2007, S.135.

Literatur und Quellen

    • Armbruster, Manuel: „Völkerschauen“ um 1900 in Freiburg i. Br. Kolonialer Exotismus im historischen Kontext, Freiburg 2011, URL: http://www.freiburg-postkolonial.de/pdf/Armbruster-Voelkerschauen-in-Freiburg.pdf [Letzter Aufruf: 07.09.2016].
    • Butler, Nicole L.: „The Black Question“ (2006), Independent Study Project (ISP) Collection, Paper 365, Chicago 2006.
    • Der König der Tiere: 100. Todestag des Zoodirektors Carl Hagenbeck (2013) [Hörfunkbeitrag], Sendung: Kalenderblatt, Autor: Regina Kusch, Deutschlandradio Kultur, Sendezeit: 14. April 2013, URL: http://www.deutschlandradiokultur.de/der-koenig-der-tiere.932.de.html?dram:article_id=243227 [Letzter Aufruf am 02.09.2016].
    • Dreesbach, Anne: Gezähmte Wilde. Die Zurschaustellung „exotischer“ Menschen in Deutschland 1870–1940, Frankfurt am Main 2005.
    • Dreesbach, Anne: Kolonialausstellungen, Völkerschauen und die Zurschaustellung des „Fremden“, in: Europäische Geschichte Online, hg. vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2012. URL: http://www.ieg-ego.eu/dreesbacha-2012-de [Letzter Aufruf: 08.09.2016]
    • Gretzschel, Matthias / Gille, Klaus / Zapf, Michael: Hagenbeck. Ein zoologisches Paradies. 100 Jahre Tierpark in Stellingen, Bremen 2007.
    • Hagenbeck, Carl Heinrich: Von Tieren und Menschen – Erlebnisse und Erfahrungen, Nachdruck Hamburg 2013 [zuerst: Leipzig 1928].
    • Hamburger Fremdenblatt vom 12.06.1910, Nr. 135.
    • Lewerenz, Susann: Völkerschauen und die Konstituierung rassifizierter Körper, in: Junge, Torsten / Imke Schmincke (Hrsg.): Marginalisierte Körper. Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers, Münster 2007.
    • Lutz, Hartmut (Hrsg.): Abraham Ulrikab im Zoo: Tagebuch eines Inuk 1880/1881, Greifswald 2007.
    • Magdeburgische Zeitung vom 21. Oktober 1880, zitiert nach Fritz Schubert: Eskimos wie Tiere ausgestellt, in: RP-Online vom 13.07.2007, URL: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wesel/eskimos-wie-tiere-ausgestellt-aid-1.762344 [Letzter Aufruf: 27.05.2016].
    • Niemeyer, Günter H. W.: Hagenbeck. Geschichte und Geschichten, Hamburg 1972.
    • Sokolowsky, Alexander: Carl Hagenbeck und sein Werk, Leipzig 1928.
    • Thode-Arora, Hilke: Für fünfzig Pfennig um die Welt. Die Hagenbeckschen Völkerschauen, Frankfurt am Main/New York 1989.
    • Thode-Arora, Hilke: Völkerschauen und die Gründung von Carl Hagenbecks Tierpark, in: Jürgen Zimmerer (Hrsg.): Kein Platz an der Sonne. Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte, Bonn 2013, S. 244-256.

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